Terminator3 der Film

Die Terminator-Reihe erlebt ihre konsequente filmische Fortsetzung, indem am Ende des Filmes der Krieg der Maschinen gegen die Menschen beginnt.

Regisseur Jonathan Mostow inszenierte Terminator 3 als Actionfilm mit eigenen Ideen, kopierte aber Schlüsselszenen der vorangegangenen Filme von James Cameron. Für die Fortsetzung der Filmgeschichte bricht er dafür die abgeschlossene Story von Terminator 2 noch einmal auf: Der Tag des Jüngsten Gerichts wurde nicht verhindert, er kommt unausweichlich. Der zentrale philosophische Gedanke der Terminator-Reihe (Nur wir selbst sind unseres Schicksals Schmied) wird dabei erweitert: Die persönliche Zukunft eines jeden Menschen schließt das eventuelle Wissen über das eigene Schicksal mit ein. Man kann eine Zukunft, deren Wurzeln unabänderlich in der Vergangenheit liegen, letztlich auch durch Zeitreisen nicht beliebig verändern. Aber man kann lernen, mit ihr zu leben.

Kurz vor dem Beginn des atomaren Endszenarios versucht John Connor noch, den „Zentralcomputer“ abzuschalten. Im Gegensatz zu den sonst üblichen Hollywood-Happy-End-Lösungen muss er konsterniert feststellen, dass es keinen Zentralcomputer gibt, den man einfach abschalten könnte – der klassische Held ist machtlos. Sein Gegner Skynet hat ein Bewusstsein aufgrund der Vernetzung von Millionen von PCs und Großrechnern erlangt. Skynet ist damit eine moderne Form der Hydra, die zu viele Köpfe hat, um sie alle abschlagen zu können. Daher kommt es am Ende zur totalen Vernichtung: Ein großer Teil des Kernwaffenarsenals der Menschheit kommt zum Einsatz.

Die bekanntesten Sprüche (Ich komme wieder, Komm mit, wenn Du leben willst) werden in teilweise selbstironischer Form in Terminator 3 übernommen. Ebenso verschiedene humoristische Schlüsselszenen, z. B. die Suche nach Bekleidung durch Scanvorgänge, die Sonnenbrille oder das Starten von gestohlenen Autos.